Samstag, 17. November 2007

6.000 km später

So, jetzt ist es leider so weit. Wir müssen uns von NZ verabschieden und uns auf den 30-Stunden-Horror-Trip zurück nach Wien machen. Zum Abschluss der Reise haben wir uns noch einer Touristen-Attraktion hingegeben: Whale-Watching im Pazifik vor Kaikoura. Wir haben ein paar Defline, Albatrosse und 2 Spermwhales gesehen. Für eine deutsche Übersetzung dieser Artgenossen wären wir dankbar, von Sperma-Walen haben wir nämlich bislang noch nie was gehört. Und das sind immerhin die viertgrößten Wale der Welt.



Allerdings müssen wir dazu sagen, dass wir uns die Sache ein bissl aufregender vorgestellt haben, als sie dann wirklich war. Die Wale waren doch recht weit weg und an der Reling haben sich die Touristen um die besten Plätze zum Fotografieren geprügelt. Naja, nicht wirklich, aber viel gefehlt hat nimma! Dann sind wir alle „schußbereit“ dagestanden, damit wir auch ja die Walflosse aufm Foto haben. Denn die streckt so ein Wal nur ganz kurz raus, bevor er für 1-2 Stunden auf Tauchgang geht. Die Devise beim Fotografieren lautet also „jetzt oder nie“. Wir haben uns auf ein paar Schnappschüsse beschränkt und ansonsten das Schauspiel ohne Fotoapparat vorm Gesicht genossen. Der Seegang war ohnehin zu stark, um die Kamera ruhig zu halten. Achja, der Seegang. Leider waren einige Passagiere an Bord nicht ganz seetauglich. Die Kotztüten-Austeil-Beauftragte war jedenfalls gut ausgelastet und den Geruch in der Kabine wollen wir jetzt mal nicht näher erörtern ;)





Und Seehunde gibt´s in Kaikoura auch.




Zum Schluss wollen wir noch ein paar Weisheiten loswerden:

NZ ist wunderschön und auf jeden Fall eine Reise wert! Oder zwei ;) Vier Wochen sollten es aber mindestens sein, mehr Zeit würde nicht schaden.

Es heißt immer, dass die Südinsel wesentlich schöner ist als die Nordinsel und dass man dort viel mehr Zeit einplanen soll. Klar ist die Südinsel toll, aber uns tut es im nachhinein ein bissl leid, dass wir der Nordinsel nur eine Woche gewidmet haben. Denn uns hat sie mindestens genauso gut gefallen wie der Süden. Vielleicht liegt´s daran, dass wir aus Österreich kommen. Für uns sind halt die NZ-Alpen nicht sooo aufregend, wie für andere, weil wir ja daheim selbst genug hohe Berge haben. Wir haben aber etliche Leute getroffen, die daheim keine Berge haben und daher schwer beeindruckt waren.

Im Norden ist dafür die Landschaft extrem abwechslungsreich. Da gibt´s Vulkane, eine sehr aktive Thermalregion, Regenwald, einen Sandstrand, der bei Ebbe sogar ein Highway ist (90-Mile-Beach), riesige Sanddünen, die total grünen Inseln in der Bay of Islands usw. Da war für uns halt viel mehr Neues dabei.

Wir wollen aber die Südinsel keinesfalls schlechtmachen! Auch dort gibt es Wahnsinns-Gegenden, die wir gerne nochmal sehen würden (Abel Tasman, Haast-Pass, die vielen Lakes, Steppe, Fjordland …).

Wir können uns keine bessere Art vorstellen, NZ zu bereisen, als mit einem Campingbus. Einfach dort übernachten, wo´s grad am schönsten ist, ohne sich vorher Gedanken über eine Unterkunft machen zu müssen – stressfreier geht´s dann nimma. Und das Fahren selber macht auch Spaß. Da wir ja nicht in der Hauptsaison dort waren, hatten wir extrem wenig Verkehr. Oft siehst du ein, zwei Stunden lang gar kein anderes Auto.


Good bye, Aotearoa! *seufz* *heul*

Dienstag, 13. November 2007

Zum Abschluss die Ostküste hoch

Haben heute die Banks Peninsula leider wieder verlassen. Dort war´s extrem schön. Nach Akaroa haben wir uns noch eine einsame Bucht zum Übernachten gesucht. Der Strand war sowas wie der Friedhof der "Kuscheltiere". Ein toter Hai, ein toter Stachelrochen und noch jede Menge anderes totes Meergetier. Aber der Strand war eh so groß, dass das gar nicht gestört hat. Wir haben kurz überlegt, ob wir schwimmen gehen sollen. Sind dann aber nicht weiter als bis zu den Zehen reingekommen. Eiskalt!















Heute waren wir in Christchurch. Haben auch mit dieser Stadt wieder "kurzen Prozess" gemacht. Zwei Stunden im Kunst-Viertel (Galerien und Kunsthandwerk-Shops) und das war´s schon wieder. Schön langsam fragen wir uns, wie wir in Österreich in einer Stadt leben können, wo wir doch hier immer gleich nach ein, zwei Stunden wieder aufs Land "flüchten"??



Ein Kiwi hat uns den Tipp gegeben, nach Hanmer Springs zu fahren. Das dürfen wir auf keinen Fall verpassen und so. Gut, sind wir also hier her gefahren. Super, jetzt sitzen wir im Bad
Loipersdorf von NZ und uns ist fad. In die Therme wollen wir nicht, das ist ja wie Oberlaa. Und sonst gibt es hier nix, nada. Und weit und breit gibt es nix Sehenswertes und es wurde immer später und später. Gut, Alternativprogramm: wir haben uns in ein Luxus-Motel zurückgezogen. Jetzt sitzen wir in unseren dreckigen Wandersachen (die Lady an der Rezeption hat uns eh so komisch angeschaut) in einem Appartment, dass so groß ist wie unsere Wohnung (und viel besser ausgestattet) und trauen uns gar nix anfassen ;) Werden die ganze Nacht im Internet und im Whirlpool verbringen, damit wir den Zimmer-Preis irgendwie reinkriegen :) Wobei man dazusagen muss, dass hier so ein 5* Hotel im Vergleich zu Wien eigentlich eh relativ günstig ist. Wir zahlen 50 Euro/Person.




Morgen wollen wir dann noch rauf nach Kaikoura zum Whale-Watching. Und dann heißt´s leider schon Good-bye NZ. Außer wir haben noch eine Panne mit dem Bus und verpassen den Flug ;)

Sonntag, 11. November 2007

Kreuz und quer

Nach unserem Ausflug ins Fjordland gings dann gleich einmal quer durchs Land von der West- zur Ostküste. Eigentlich wollten wir ja ganz in den Süden nach Invercargill und in die Catlins. Aber als wir gelesen haben, dass es dort hauptsächlich Wald gibt, haben wir unseren Plan mal wieder geändert. Wald hatten wir die letzten Tagen eh jede Menge und für Waldviertler ist das ja jetzt nicht sooo spannend. Die 400 km gingen so flott, dass wir jetzt noch mehr ganz entspannte Tage einlegen können, in denen wir den Bus gar nicht starten müssen.

An der Ostküste haben wir uns dann erstmal die Stadt Dunedin angeschaut. Dort hat´s uns aber - wie bisher hin allen Städten - nicht gefallen, weshalb wir nur 1x rund um den Hauptplatz gegangen sind und dann gleich weiter Richtung Norden gefahren sind. Nächster Halt: Moeraki Boulders. Das sind komische kuglige Steine, uralt, von denen keiner weiß, wie sie an den Strand gekommen sind. Ziemlich unspektakulär, aber immerhin haben sie - wie fast jeder Steinhaufen in NZ - ein eigenes Visitor Center :)
Das ist überhaupt so eine Sache, die die Kiwis ganz gut können: ihre Sehenswürdigkeiten vermarkten - ob sehenswert oder nicht, egal, man weist zumindest rechtzeitig mit einem Schild drauf hin.


Weiter im Norden wollten wir in einer kleinen Stadt namens Oamaru eigentlich nur unsere Vorräte ein bissl aufstocken und dann gleich weiter fahren. Das war die erste Stadt in NZ, die uns gefallen hat. Oamaru ist irgendwie in der Vergangenheit hängengeblieben. Es gibt einen historischen Stadtteil im viktorianischen Stil. Und etliche kuriose Läden aus dieser Zeit. Da man sich dort gerade auf eine "Victorian Fete" vorbereitet, laufen die Leute in alten Kostümen herum bzw. fahren mit Pferdekutschen durch die Gegend. Es war jedenfalls so nett dort, dass wir anstatt ein paar Minuten gleich den ganzen Tag geblieben sind. Am Abend wollten wir uns noch Pinguine ansehen, aber dafür waren wir leider zu früh dran. Sie waren noch draußen am Meer. Aber wenn sie dann zurück kommen, kannst du als Tourist bequem auf einer überdachten Tribüne Platz nehmen und den Pingus zusehen, wie sie die Straße queren. Absurd.





Jetzt war uns wieder nach Bergen, daher sind wir wieder zurück ins Landesinnere gefahren. Eine Nacht haben wir am Ufer des wunderschön türkis leuchtenden Lake Pukaki verbracht.


Am nächsten Tag gaben wir unserem "alten Bekannten" Mount Cook noch einmal eine Chance (nachdem er sich bei unserem ersten Besuch von der anderen Seite aus in dichtem
Nebel versteckt hatte). Aber: die gleiche Aussicht in Grün: Nebel ... Nebel ... Nebel . Für eine Minute hatten wir mal den Blick drauf frei - schnell ein Foto :) Eigentlich wollten wir dort wieder einen Track gehen, aber bei diesen - nicht vorhandenen - Aussichten, haben wir dann doch verzichtet.


Wirklich interessant war hier allerdings der landschaftliche Kontrast. Auf der einen Seite ein schneebedecktes Gebirge mit ca.3.600 Meter Höhe, auf der anderen Seite (im Regenschatten des Mt. Cook) eine weitläufige, karge und steppenartige Ebene mit nur wenig Grün sowie einem ausgetrocknetem Fluß ... .


Haben uns also wieder auf den Weg Richtung Ostküste gemacht. Kurzer Stopp am Lake Tekapo. In Bildbänden und auf Postkarten schaut es dort echt toll aus - kleine, alte Stein-Kirche an einem von Gebirge eingerahmten See. Was aber die Neuseeländer aus der Gegend gemacht

haben, ist echt heftig: ein Hotel neben dem anderen, ein "Touristenhighway" bis 2 Meter vor die besagte Kirche und natürlich ein Visitor Center. Das ist so schade, denn es ginge auch anders: Der nahegelegene Lake Pukaki sieht ganz ähnlich aus, dort hat man aber auf den ganzen Rummel verzichtet - viel besser so.


Heute sind wir wieder an der Ostküste angekommen. Bleiben jetzt ein bissl auf der Banks Peninsula in Akaroa. Das war mal eine französische Siedlung und ist jetzt ein total herziger Ort mit Meer im Vordergrund und Bergen im Hintergrund. Wenn wir mal in Pension gehen, wollen wir hier wohnen :)



Donnerstag, 8. November 2007

Südseefeeling & Schnee

Haben uns die letzte Woche vom Norden der Südinsel bis ins Fjordland vorgearbeitet. Im Norden haben wirs und eine Zeitlang im Abel Tasman National Park gut gehen lassen. Dort sieht´s an manchen Stellen aus wie auf einer einsamen Südseeinsel (zumindest stellen wir uns die Südsee so vor). Weiße Strände, türkises Meer, dahinter Urwald. Und fast keine Leute da. Wie eigentlich fast überall, wo wir bis jetzt waren. Das wird sich aber angeblich bald ändern, dann werden die Buchten des Abel Tasman von Yachten aus aller Herren Länder bevölkert.





Weiter ging´s dann an der Westküste in Richtung Gletscher. Auf dem Weg haben wir noch eine Robbenkolonie gefunden und uns die berühmten und echt beeindruckenden Pancake Rocks in Punakaiki angeschaut. Was das Meer dort für eine Kraft hat ist schon sehr gewaltig. Die Felsen sind dort schon so ausgespült, dass sie vermutlich irgendwann einfach ganz unten abbrechen werden und weg sind sie (ist zumindest unsere Theorie).



Die Gletscher haben uns leider ein bissl im Stich gelassen. Eigentlich wollten wir dort Skydiven gehen. Das Wetter hat aber nicht mitgespielt. Zu kalt, zu viel Nebel. Gut, Ersatzprogramm: Heli-Hiking. Wir wollten mit einem Heli auf den Gletscher fliegen und durch die knallblauen
Eishöhlen wandern. Kurz vor Start mussten wir das leider auch canceln. Der Nebel hat einfach keinen Start zugelassen. Sind dann also gleich weitergefahren ins Landesinnere, der Sonne entgegen. An der Westküste regnet es ja doch bloß. Die meiste Zeit zumindest. Liegt daran, dass die Alpen, die sich von Norden nach Süden durchs Land ziehen, das ganze Schlechtwetter, das von der Tasman Sea kommt, aufstauen.


Das hier ist übrigens das angeblich schönste Postkarten-Motiv Neuseelands (Lake Matheson nahe dem Fox Gletscher). So steht´s geschrieben. Im Hintergrund deutlich NICHT zu erkennen: Mt Cook. Beeindruckend, was? Wettergott, mach dass wir bald wieder was sehen!




Nach ein paar Stopps am Haast Pass und an wahnsinnig schönen Seen (Lake Wanaka und Lake Hawea) in der Wanaka Region sind wir dann nach Queenstown gekommen. Das ist quasi die Spaßzentrale der Südinsel. Wenn man reich ist, kann man dort ein Vermögen in seinen Adrenalinspiegel investieren. Wir haben aber schnell festgestellt, dass das nix für uns
ist. Zu viele Touristen :) Haben dann - um wenigstens irgendwas ausprobiert zu haben - eine Jetboat-Fahrt gemacht. War ja ganz lustig, aber das ist wohl eher ein Adrenalinkick für Pensionisten (waren ja auch einige an Bord). Man fährt mit einem ziemlichen Tempo durch einen engen Canyon und kracht dabei immer wieder fast gegen die Felsen. Aber halt nur fast. Und naß und kalt war´s auch. Und geschneit hat´s. Been there, done that, tschüss. Wir wollten so schnell wie möglich wieder raus in die "Wildnis" :)




Am Montag sind wir im Fjordland angekommen. Das ist dort, wo wir jetzt - wenn´s nach dem Reiseführer ginge - den Milford Track wandern müssten. Der würde aber 4 Tage dauern und wir haben keine Ausrüstung dabei. Und außerdem soll dort zu dieser Jahreszeit schon ziemlich viel los sein und sie lassen nur 40 Leute pro Tag starten. Ohne Voranmeldung also keine Chance. Haben dafür den Tipp bekommen, einen Overnight Trip in den Doubtful Sound zu machen. Das ist einer der größeren Fjorde hier. Bevor´s losging, haben wir noch einen Halbtages-Track in Manapouri gemacht. Der war außer extrem steil nur extrem schlammig. Macht nix, war auch lustig.

Gestern sind wir dann also an Bord gegangen für unseren Trip in den Doubtful Sound. Wir hatten die Wahl zw. einer Segelyacht mit "Animation" an Bord oder einem kleinen Fischerboot. War also nicht wirklich schwer zu entscheiden. Auf dem Fischerboot hatten nur 7 Leute inkl. Captain Platz, und wir hatten echt Glück mit den anderen Passagieren. 4 Leute aus Tasmanien (Australien). Dieser Trip gehört mit zu den tollsten Erlebnissen, die wir bis jetzt in NZ hatten. Zum einen, weil der Doubtful Sound echt schön ist (trotz Schlechtwetter - mal wieder). Zum
anderen, weil unser Captain seine Sache super gemacht hat. Er hat uns zu Pinguinen und Seelöwen gebracht. Und wir durften/mussten einen Teil unseres Abendessens selber angeln. Zum Glück hat den anderen das Spaß gemacht, wir beide haben die Stadt-Menschen raushängen lassen und uns davor gedrückt, die Glitschi-Fische anzufassen. Oder gar zu töten, die armen Viecherln ;) Jedenfalls konnte sich die Ausbeute der anderen sehen lassen und wir haben trotzdem was abbekommen.


Mal kurz zum Speiseplan:
Lunch: fangfrische Languste
Dinner: fangfrischer Cod (was auch immer das für ein Fisch sein mag - er war super) und dann noch ein wahnsinns Rehbraten, auch ganz frisch



Der absolute Höhepunkt waren dann heute Früh Delfine, die uns nicht nur begleitet haben, sondern eine richtige Show für uns abgezogen haben - 1 Meter neben uns! Wow!
In den letzten 10 Jahren wurde dort nur 2x ein Wal gesichtet. Das zweite Mal erst vor ein paar Tagen. Wir haben ihn leider nicht gesehen :(




Wo´s uns als nächstes hin treibt, wissen wir noch nicht. Unsere Pläne ändern sich unterwegs andauernd. Vieles, wo wir eigentlich länger bleiben wollten, ist uns nach 1 Stunde schon wieder fad, dafür bleiben wir an anderen Orten einfach ein paar Tage. Also bis bald, von wo auch immer.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Heiß und kalt

Die letzten Tage haben wir großteils auf und unter Bergen verbracht. Erst waren wir im Thermalgebiet von Rotorua, wo es einerseits wunderschön ist, andererseits aber extrem nach faulen Eiern stinkt. Und zwar flächendeckend. Das kommt von den vielen Löchern im Boden, aus denen Schwefeldampf aufsteigt. Sieht gut aus, aber kleiner Tipp für alle, die dort noch hinkommen werden: Campt nicht direkt neben so einem Schwefelloch! Wir konnten uns in dieser Nacht aussuchen, was das kleinere Übel ist – der Gestank oder die 5° C IN unserem Bus.





Für die saukalte Nacht wurden wir am nächsten Vormittag entschädigt. Wir haben durch Zufall einen „Hotwaterpool“ entdeckt, der zum Glück in keinem Reiseführer steht. Nur ein einheimisches Pärchen war anfangs noch dort. Es laufen ein eiskalter und ein ziemlich heißer Bach zusammen und man kann sich mitten rein setzen und sich stufenlos seine Wunschtemperatur aussuchen. Und das in einer super Kulisse.





Am nächsten Tag haben wir uns dann in Neopren gehüllt und uns in ein unterirdisches Höhlensystem abgeseilt. Dort gings dann stundenlang in der Dunkelheit mal rauf, mal runter. Beleuchtet werden die Höhlen nur von Leucht-Kacke. Die kommt von irgendwelchen Insektenlarven. So genau haben wir den biologischen Teil nicht verstanden. Verkauft wird das ganze dann als „Glühwürmchen“ :)



Gestern haben wir beschlossen, einen aktiven Vulkan zu besteigen. Einige von euch kennen die Gegend um den Vulkan wahrscheinlich als "Mordor". Das waren 19 km und 2.000 Höhenmeter (rauf und runter zusammengezählt) in 7 Stunden. Anstrengend, aber das war´s absolut wert. Was es da oben zu sehen gibt, kann man eh nicht beschreiben, drum lassen wir´s gleich bleiben.





Da heute Halloween ist, hat Martin gestern schon für sein Kostüm gesorgt und sich extra lange von der Bergsonne verbrennen lassen. Er geht dann also heute Abend als Indianer. Die Brandblasen auf der Nase werden wir mit Kriegsbemalung kaschieren.


Morgen setzen wir über auf die Südinsel. Mal sehen, wie´s dort weitergeht. Noch haben wir absolut keinen Plan, was wir alles machen werden.

Samstag, 27. Oktober 2007

Far North

Hallo aus dem hohen Norden! Haben in Auckland unseren Camper in Empfang genommen und uns dann gleich auf den Weg Richtung Norden gemacht. Links fahren is gar ned so schwer. Is wie rechts fahren, nur anders. Gut, das sagen wir jetzt nach ein paar Tagen ueben. Martin hat sich sein erstes Bier am ersten Tag schon schwer erarbeitet - mitten in der Rushhour im Linksverkehr mit einem 7m-Bus durch die City, davor 30 Stunden schlaflos um die halbe Welt ... die Verkehrsregeln haben wir uns dann am Tag danach doch noch angeschaut - es gab ein paar Unklarheiten :)

Mit dem Bus hatten wir Glueck, gebucht haben wir ja eigentlich was kleines posierliches. Leider hatte der ein paar "kleine Probleme". Haben wir halt einen ziemlich neuen, grossen Bus bekommen. Gratis und umsonst Upgrade quasi.





Der Norden (also die Gegend ueber Auckland) ist super. Nach jeder dritten Kurve eine komplett andere Landschaft. Da faehrst du grad ueber eine Schafweide und ploetzlich stehst du mitten im Dschungel. Und 10 Minuten spaeter kannst dich auf einem weissen Sandstrand in die Sonne schmeissen. Unser Motto zur Zeit: Der Weg ist das Ziel. Wir wollen so viel sehen und haben so wenig Zeit. Aber keine Angst, wir nehmen uns schon auch Zeit, mal ein paar Stunden in der Gegend herumzulaufen und alles moegliche auszuprobieren. Sandboarden zum Beispiel. Wir konnten zwar leider keine Snowboards dafuer auftreiben, aber mit Boogieboards gehts auch. Sogar im Stehen! Die Duenen sind der Wahnsinn. Keine Ahnung wie hoch die sind, aber unserem Muskelkater nach zu urteilen seeehr hoch :)







Haben gestern den "Gott des Waldes" gesehen. Ist ein 2000 Jahre alter Kauri-Baum, der 50 m hoch ist und einen Stamm-Umfang von ueber 13 m hat. Wahnsinn. Frueher haben die Leute sogar mehrstoeckige Wohnungen in solchen Baeumen gehabt.

Das Campen abseits der Campingplaetze is ueberhaupt kein Problem. Ausser man stellt sich in ein Reservat. Ups. Aber es war halt so schoen dort. Die Security-Tante, die uns mitten in der Nacht von dort verscheucht hat war aber sehr lieb und hat uns gleich den naechsten Platz gezeigt, bei dem wir nix zahlen muessen. Es sind ueberhaupt alle sehr nett da. Heute wollte uns zB. ein Camping-Kumpel das Geschirr abtrocknen, damit wir nicht so viel Arbeit haben!

Jetzt geht's ab Richtung Sueden. Blackwater-Rafting und Hotwater-Schlammloecher (oder so) wir kommen!

Was wir eigentlich sagen wollten: Es geht uns gut.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Jetzt noch schnell packen ...

Endlich ist es soweit, der Urlaub steht vor der Tür. Heute Abend gehts
endlich los.
Jetzt noch schnell die Koffer packen - irgendwann muss man es ja machen-  und dann weg.

Nervös? Nö eigentlich nicht.
Froh? Naja, noch nicht, denn der bevorstehende Flug dauert mir (schon jetzt) definitiv zu lange ... aber was solls ... wenn man dort hin will bleibt nix anderes übrig.

also dann mal los ....

Sonntag, 23. September 2007

Noch 4 Wochen

Die Vorfreude steigt - nur noch 4 Wochen von Alltag und Arbeit quälen lassen, und dann geht’s ab nach Neuseeland für 1 Monat