Für die saukalte Nacht wurden wir am nächsten Vormittag entschädigt. Wir haben durch Zufall einen „Hotwaterpool“ entdeckt, der zum Glück in keinem Reiseführer steht. Nur ein einheimisches Pärchen war anfangs noch dort. Es laufen ein eiskalter und ein ziemlich heißer Bach zusammen und man kann sich mitten rein setzen und sich stufenlos seine Wunschtemperatur aussuchen. Und das in einer super Kulisse.
Am nächsten Tag haben wir uns dann in Neopren gehüllt und uns in ein unterirdisches Höhlensystem abgeseilt. Dort gings dann stundenlang in der Dunkelheit mal rauf, mal runter. Beleuchtet werden die Höhlen nur von Leucht-Kacke. Die kommt von irgendwelchen Insektenlarven. So genau haben wir den biologischen Teil nicht verstanden. Verkauft wird das ganze dann als „Glühwürmchen“ :)
Gestern haben wir beschlossen, einen aktiven Vulkan zu besteigen. Einige von euch kennen die Gegend um den Vulkan wahrscheinlich als "Mordor". Das waren 19 km und 2.000 Höhenmeter (rauf und runter zusammengezählt) in 7 Stunden. Anstrengend, aber das war´s absolut wert. Was es da oben zu sehen gibt, kann man eh nicht beschreiben, drum lassen wir´s gleich bleiben.
Da heute Halloween ist, hat Martin gestern schon für sein Kostüm gesorgt und sich extra lange von der Bergsonne verbrennen lassen. Er geht dann also heute Abend als Indianer. Die Brandblasen auf der Nase werden wir mit Kriegsbemalung kaschieren.
Morgen setzen wir über auf die Südinsel. Mal sehen, wie´s dort weitergeht. Noch haben wir absolut keinen Plan, was wir alles machen werden.